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Antriebskräfte – Motivationsanalyse

Antriebskräfte ist ein analytisches Tool, um heraus zu finden, was einen Menschen bei seiner Arbeit motiviert. Denn wir werden in unserem Handeln von unseren persönlichen Einstellungen, Interessen, Zielen und Präferenzen geleitet.
Die Resultate der Ensize Antriebskräfte Analyse zeigen deutlich die starken sowie die schwachen Motivationsfaktoren einer einzelnen Personen. Das Analyseinstrument Antriebskräfte ist die exzellente Ergänzung zu Ensize Puzzle DISC.

Ensize’s Antriebskräfte Motivationsanalyse basiert teilweise auf Dr. Eduard Spranger’s (1882-1963) Argumentation in seinem Buch "Types of Men” (1928), in welchem er unterschiedliche Faktoren identifiziert, die Antworten darauf geben, warum Menschen auf bestimmte Weise handeln. Er beschrieb sechs Einstellungen, die sich auf die Wahl der Handlungsweise auswirken. Er sieht diese Sichtweisen als hierarchisch an und ist der Ansicht, dass die zwei stärksten Motivatoren einer Person die anderen vier zu einem differierenden Maß beeinflussen. Gemäß Spranger resultiert die Wahl der Handlungsweise aus den zwei stärksten Haltungen.


Warum sind unsere Motivationskräfte wichtige Parameter?
Weshalb ist es wichtig zu wissen, was einen Mitarbeiter motiviert? Ganz einfach, weil es bei Motivation um persönliche Meinungen/Ansichten geht, darum, was im Leben sinnvoll ist. Das kann bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich aussehen. Um motivierte Mitarbeiter zu bekommen, muss es am Arbeitsplatz ein Klima und ein Belohnungssystem geben, das die individuellen Antriebskräfte der Menschen unterstützt.

Motivation dreht sich darum, "das Herz" der Mitarbeiter zu gewinnen, nicht darum, an ihren Verstand zu appellieren! Die Leistungen und das Wohlbefinden eines Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin sind normalerweise besser, wenn seine/ihre Werte denen des Unternehmens entsprechen.


Was Arbeitgeber hierbei allerdings oft vergessen ist, dass Geld und Boni nicht die einzigen zwei Faktoren sind, die Menschen motivieren. Bei der Motivation geht es um die inneren treibenden Kräfte, die uns dazu bewegen, etwas zu tun. Es geht darum, unsere individuellen Bedürfnissse zu befriedigen. Wieviel Engagement wir in unsere Arbeit einbringen hängt davon ab, wie motiviert wir sind. Wenn wir mit Aufgaben betraut werden, die unseren Antriebskräften entsprechen, sind wir inspiriert, unsere Arbeit gut zu machen. Die Bedürfnisse sind von Person zu Person unterschiedlich. Unternehmen können viele "Herzen" gewinnen, indem sie einen Dialog mit ihren Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen darüber führen, welche Antriebskräfte ihnen wichtig für die Durchführung ihrer Arbeit erscheinen.

Unternehmen können viele "Herzen" gewinnen, indem sie einen Dialog mit ihren Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen darüber führen, welche Antriebskräfte ihnen wichtig für die Durchführung ihrer Arbeit erscheinen.

Studien haben belegt, dass das Gegenteil von Arbeitszufriedenheit nicht Unzufriedenheit ist sondern ein Mangel an Zufriedenheit bei der Arbeit. Mit anderen Worten, Gehälter und Bonuspläne könnten Unzufriedenheit verhindern, führen aber nicht notwendigerweise zur Zufriedenheit. Die Annahme, dass sich jeder von den geichen Dingen motiviert fühlt, resuliert nicht in eine erhöhte Motivation. Menschen werden eher durch Gefühle als durch Fakten, Zahlen und Logik motiviert. Sie verlassen gut bezahlte Jobs, weil sie keine Wertschätzung fühlen, den Job nicht als herausfordernd empfinden oder unglücklich mit dem Arbeitsumfeld sind. Menschen möchten das Gefühl der Zugehörigkeit zum Unternehmen/der Organisation spüren, und dass es um sie bemüht ist, sie herausfordert, an sie glaubt und ihnen wünscht, dass alles gut für sie läuft, nicht nur als Mitarbeiter sondern auch als Menschen.

Die Motivationsanalyse Antriebskräfte gibt Antworten darauf, was eine Führungskraft und ihr Team motiviert.
Die Analyse besteht aus einer Klassifizierungsskala (Ordinale), in welcher die betreffende Person seine oder ihre vier stärksten Driving Forces in zwei Stufen auflistet. Die Analyse besteht aus 42 Fragen, sechs Fragen mit Bezug auf die jeweilige Haltung ("Antriebskraft”) Die Skala wird dann in einem Diagramm beschrieben, wo die Intensität von 0% bis 100% gemessen wird.

Bei der Feedback Vergabe kann es auch von Wert sein, die schwächsten Antriebskräfte einer Person zu identifizieren. Eine Ordinalskala macht es möglich, dass die Ergebnisse von zwei Personen verglichen werden können. Unterschiedliche Vergleichsgruppen können gebildet werden, z.B. Männer, Frauen, verschiedene Altersgruppen.

Es kann auch ein Medianwert bestimmt werden aber kein Durchschnittswert. Interessante Vergleiche könnten sein: Hat das Managementteam die gleichen Antriebskräfte wie das Service Department? Welche Antriebskräfte haben die Vertriebsmitarbeiter im Vergleich mit der Produktionsabteilung?

Die Driving Forces-Analyse ist eine ausgezeichnete Ergänzung zu Puzzle DISC. Die Reflexion der Analyseergebnisse kann durch entsprechendes Arbeitsmaterial begleitet und unterstützt werden.